Wie oft muss ein fünf Monate alter Welpe raus?

Wie oft muss ein fünf Monate alter Welpe raus?

Wie oft muss ein fünf Monate alter Welpe raus?

Nun ist er schon fünf Monate, der gute kleine Hund. Ordentlich gewachsen ist er schon, seinen kindlichen Charme besitzt er noch, aber ein klein wenig erwachsener sieht er doch aus. Ein klein wenig erwachsener ist auch mit fünf Monaten. Schließlich ist er dann schon in der Pubertät. Trotzdem sollte man von einem Hund in diesem Alter nicht erwarten, dass er sein Geschäft ewig lange aufhalten kann. Wer einen fünf Monate alten Hund zum Beispiel acht Stunden alleine lässt, während er arbeitet, der muss sich nicht wundern, dass die Wohnung dann nicht mehr ganz so aussieht, wie er sie hinterlassen hat.

Ein Hund mit fünf Monaten kann noch nicht ewig durchhalten. Viele Hunde müssen in diesem Alter noch alle zwei bis drei Stunden nach draußen.

Darüber kann man schimpfen oder froh sein. Man sollte sich für Letzteres entscheiden. Denn schlussendlich ist es doch super, wenn der Hund anzeigt, dass er sein Geschäft verrichten muss.

So lernen sie das Verhalten ihres Welpen deuten

Viele Hunde tun das dadurch, dass sie sich im Kreis drehen, unruhig werden, kurz stoppen oder wie auch immer. Wenn sie bereits gelernt haben, ihr Geschäft draußen zu machen werden sie zu Tür gehen und möglicherweise winseln oder auf eine andere Art und Weise anzeigen, dass der Mensch doch bitte diese Tür öffnen möchte.

Das sollte dann auch geschehen, möglichst sofort. Denn auch in diesem Alter kann ein Hund noch nicht ewig lange einhalten. Wenn er muss, dann muss er und dann sollte er das auch tun dürfen.

Zudem ist wichtig, was der Hund vorher schon gelernt hat. Ist er erst mit fünf Monaten eingezogen und beispielsweise draußen auf einem Bauernhof aufgewachsen, wird er noch nicht stubenrein sein und muss dann ganz genauso wie ein junger Hund alle zwei Stunden mindestens vor die Tür, sowie nach dem Fressen, nach dem Spielen und nach dem Aufwachen.

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Mit einem Welpen Leben ist einfach Arbeit

Ein wenig Arbeit ist das schon, zugegeben, aber es zahlt sich aus. Denn so lernt der Hund, wo er sein Geschäft zu verrichten hat, nämlich draußen! Dem Hund mag das egal sein, im Interesse des Besitzes ist es sicher nicht, wenn der See und die Wurst in die Wohnung geht.

Hunde sind lernfähig und lernen schnell, man muss ihnen nur erklären, was sie zu tun haben. Darum immer wieder den Hund nach draußen setzen, wenn er Anzeichen macht, dass er muss. Wie gesagt, dies ist unabhängig vom Alter zu sehen, wenn der Hund  bisher noch keine Stubenreinheit gelernt hat.

Ist der Kleine schon mit acht Wochen eingezogen und hat die Grundregeln der Stubenreinheit bereits begriffen, kann es sein, dass er schon bis zu fünf Stunden durchhält.

Die Faustregel

Es gibt eine Faustregel, die besagt, der Hund hält so lange durch, wie er an Monaten alt ist. Allerdings ist dies nur eine Faustregel und keine allgemeingültige Wahrheit, die in jedem Moment auf jedes Tier zutrifft.

Häufig muss ein Hund mit fünf Monaten noch öfter nach draußen. Das sollte man positiv sehen, so hat man auch mal wieder Gelegenheit, die frische Luft zu genießen. Ist doch auch etwas Schönes!

Am Ende zahlt der Welpe alles zurück

Und schlussendlich, was tut man nicht alles für den Hund, den besten Freund des Menschen? Man hat ihn sich nicht angeschafft, weil man nichts mit ihm machen möchte. In diesem Sinne ist jede Minute mit dem Hund ein Geschenk und es ist völlig gleichgültig, wie häufig man dafür das Haus verlassen muss.

Eins ist sicher, die Welpenzeit geht schnell vorbei, das Jugendalter auch, mit dem erwachsenen Hund ist alles einfacher, immer noch sehr schön, aber eben anders als mit einem Jungtier.

In diesem Sinne ist  nur zu raten, die Zeit mit dem jungen Hund in vollen Zügen auszukosten und sich nicht unnützerweise über Kleinigkeiten zu ärgern.