Urlaub mit Hund – Reisen mit Hund, so gehts!

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Urlaub mit dem Hund entspannt im Ferienhaus genießen

Menschen mit Hund geben das Tier während des verdienten Jahresurlaubs nur ungern in fremde Hände. Viel schöner ist es, wenn Zweibeiner und Vierbeiner gemeinsam die freie Zeit genießen können. Besonders bietet sich zu diesem Zweck der Urlaub in einem Ferienhaus an, weil hier Hunde oftmals eher erlaubt sind als im Hotel. Was Hundehalter beachten sollten und wie der Urlaub mit Hund garantiert schön wird, erfahren Interessierte hier.

Diese Reiseziele bieten sich für den Urlaub mit Hund besonders an

Generell sollten lange Anreisen natürlich vermieden werden. Auch wenn durchaus Ferienhäuser außerhalb von Europa vermietet oder verkauft werden – eine lange Flug- oder Schiffsreise will wohl kaum jemand seinem Tier zumuten. Das ist auch gar nicht nötig, denn Europa bietet zahlreiche Möglichkeiten.

Viele Menschen mit Hund entscheiden sich dafür, ins benachbarte Frankreich zu gehen. Erstens ist die Anreise denkbar kurz und zweitens finden sich hier auf engstem Raum solch vielfältige Regionen, dass es niemandem langweilig wird. Ferienhäuser gibt es in Frankreich wie Sand am Meer – von der kleinen urigen Hütte in abgelegenen Gefilden bis zum Ferienhaus mit Pool und Grundstück in Südfrankreich ist alles dabei.

Ebenfalls attraktiv für den Urlaub mit Vierbeiner: die Niederlande. Generell sind die Niederländer sowohl vierbeinigen als auch zweibeinigen Besuchern gegenüber positiv eingestellt. Daran liegt es wahrscheinlich auch, dass hier nur selten Hunde an bestimmten Stränden oder in Tierschutzgebieten verboten sind. Ansonsten dürfen sich Hunde frei bewegen – und das sogar oftmals ohne Leine. Perfekte Voraussetzungen also, um einen tollen Urlaub im Nachbarland zu verbringen. Gerade für Menschen, die gerne viel Zeit draußen verbringen, bietet sich dieses Reiseziel an. Ob Wanderwege, Radwege oder Kultur pur – Holland hat einiges zu bieten.

Wer gerne Zeit am Strand verbringen will und eher den klassischen Sommerurlaub wünscht, der kann zum Beispiel in Griechenland, Kroatien oder Italien den Urlaub verbringen. Auch in diesen europäischen Ländern sind Hunde herzlich willkommen. Die Ferienhäuser sind besonders in Kroatien meistens sogar günstiger als in Deutschland, den Niederlanden oder Frankreich zu bekommen.

Ferien mit Hund: Das sollten Besitzer vorab tun

Soll im Internet nach passenden Unterkünften gesucht werden, so gilt es, die Filterfunktion entsprechend einzustellen. Die meisten Portale bieten die Möglichkeit, ausschließlich jene Ferienwohnung anzeigen zu lassen, in welchen Hunde erlaubt sind. Sofern Hundehalter diese Möglichkeit nicht haben und lieber unabhängig via Suchmaschine suchen möchten, muss die Beschreibung genau gelesen werden. Die meisten Vermieter geben explizit an, ob Hunde erlaubt sind oder nicht. Wer sich in ein Ferienhaus verliebt hat, in dem Vierbeiner nicht explizit willkommen sind, sollte direkt beim Vermieter nachfragen. Hier ist es von Vorteil, wenn dazugesagt wird, dass der eigene Hund stubenrein, besonders brav oder sehr pflegeleicht ist – sofern das stimmt. Manche Ferienhausbesitzer lassen sich dann umstimmen.

Nicht nur die Suche nach einem passenden Ferienhaus muss gut durchdacht sein, sondern auch die Vorbereitungen gilt es zu planen. Bevor es losgehen kann, sollten Hundebesitzer sich einen Transportbehälter aussuchen, in welchem das Tier problemlos Platz findet. Nicht vergessen werden dürfen außerdem die Näpfe, Spielzeuge und das gewohnte Hundebett. Je mehr Dinge Besitzer für die Vierbeiner mitnehmen, die er von zu Hause kennt, desto schneller lebt sich das Tier im Ferienhaus ein. Damit nichts vergessen wird, kann eine Merkliste angefertigt werden, die immer weiter ergänzt wird, je näher der Urlaub rückt.

Diese Ferienhäuser eignen sich für Hundebesitzer

Wenn Hundebesitzer ein entsprechendes Budget haben, dann sollten sich gerade mit Hundeliebhaber für eine größere Unterkunft entscheiden. Hierbei kommt es weniger auf die Wohnfläche innen an, als viel mehr auf das zugehörige Grundstück. Je mehr Platz der eigene Garten oder das zugehörige Grundstück bietet, desto schöner ist das für den Hund. Befinden sich gleich mehrere Hunde im Haushalt, können sich diese auch gut draußen mit ausgiebigem Spielen und Toben selbst beschäftigen, während Herrchen und Frauchen es sich drinnen gemütlich machen.

Generell gilt: Große Grundstücke sind mit Hund nur dann sinnvoll, wenn diese sicher umzäunt sind. Ein Grundstück direkt an der Straße kommt daher eher nicht infrage – hier steigt das Risiko, dass der Hund den Weg nach draußen findet und es dabei zu einem Unfall kommt. Befindet sich das Ferienhaus in einer eher abgelegen Gegend, ist das letztlich sicherer.

Nicht nur die Größe des Grundstücks, sondern auch die Aufteilung des Ferienhauses ist entscheidend. Sollen sich die Vierbeiner hier wohlfühlen, so sind Ferienhäuser mit nur einem Stockwerk die richtige Wahl. Hier fühlen sich Hunde niemals alleingelassen, weil sie immer Kontakt zum Besitzer aufnehmen können. Gerade kleine Rassen haben oftmals Schwierigkeiten mit Treppen und könnten sich in einem mehrstöckigen Ferienhaus nur eingeschränkt bewegen. Außerdem gibt es Rassen, denen das Treppensteigen nicht bekommt. Um die Gelenke zu schonen, sind ebenerdige Unterkünfte klar zu bevorzugen.

Die Umgebung macht den Unterschied beim Urlaub mit Hund

Neben dem Domizil selbst ist vor allem die passende Umgebung ausschlaggebend dafür, dass der Urlaub mit Hund ein tolles Erlebnis für alle Beteiligten wird. Es bietet sich natürlich an, dass Reisende mit Hund so wohnen, dass sich in direkter Nähe viele Wanderwege oder Radwege befinden. Müssen lange Fahrt von der Ferienwohnung bis zum Ausflugsziel in kauf genommen werden, kann das gerade mit einem unruhigen Hund zum Spießrutenlauf werden. Hundehalter sollten daher darauf achten, dass das Ferienhaus zentral liegt und besondere Highlights innerhalb weniger Minuten erreichbar sind.

In der Nähe sollten sich nicht nur Restaurants, Wanderwege und kulturelle Highlight befinden, sondern auch Plätze, an welchen Begegnungen mit anderen Hunden möglich sind. Nicht jeder Vierbeiner weiß den Kontakt zu Artgenossen zu schätzen. Wer ein geselliges oder ein sehr junges, verspieltes Exemplar mit in den Urlaub nimmt, der sollte dem Hund gerecht werden. Das klappt, indem zum Beispiel ein Ferienhaus in der Nähe zu einem Hundestrand bezogen wird. Möchte der Halter gerne viel Zeit in der Nähe zum Meer, einem Fluss oder einem See verbringen, sollte er vorher sichergehen, ob hier Hunde erlaubt sind.

Mithilfe des Internets lässt sich recht einfach herausfinden, ob es in der Nähe zum Domizil eine Hundewiese, einen Hundestrand oder gar einen Hundeplatz gibt. Hier kann der Hund ausgepowert werden und Besitzer lernen neue Menschen kennen. Gerade Hundefans, die ohne einen zweibeinigen Anhang oder Familie verreisen, können so Kontakt zu Gleichgesinnten knüpfen. Vor allem im Urlaub haben Reisende viel Zeit, um lange Spaziergänge mit dem Hund zu unternehmen. Findet sich zum Beispiel auf der Hundewiese ein netter Hundebesitzer, der ebenfalls Anschluss sucht, wird der gesellige Urlaub mit Hund ein voller Erfolg.

Handelt es sich um einen unruhigen Hund, der gerne bellt, ist ein ruhiges Plätzchen eher angebracht als die Nähe zu einer stark frequentierten Einkaufsmeile oder einem beliebten Ausflugsziel. Für Entspannung lässt sich sorgen, indem eine stille Umgebung gewählt wird, die den Hund nicht mit zahlreichen Eindrücken überfordert. In eher ländlichen Gegenden erholen sich sowohl Halter als auch Vierbeiner ohne allzu viel Trubel.

Wir werden bei Gelegenheiten noch über Welpen und Reisen berichten.