Ab wann kann ein Welpe seine Blase kontrollieren?

Ab wann kann ein Welpe seine Blase kontrollieren?

Ab wann kann ein Welpe seine Blase kontrollieren?

Der liebe kleine Hund hat schon wieder Pippi in die Wohnung gemacht. Manch wütender Besitzer mag ihm Vorsatz unterstellen. Dies ist ganz bestimmt nicht der Fall. Wahlweise hat der Kleine es noch nicht begriffen, wo er sein Geschäft zu verrichten hat oder er kann ganz einfach nicht einhalten.

Ein kleiner Hund ist wie ein kleines Kind, das Kontrollieren der Blase muss erst erlernt werden. Das dauert seine Zeit. Je älter der Hund wird, desto einfacher wird diese Kontrolle werden. Viele Hunde sind erst ab dem vierten Lebensmonat überhaupt in der Lage, Blase und Darm zu kontrollieren.

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Verzeihen sie ihrem Welpen

Darum ist es kein Grund zum Zorn, wenn bei einem kleinen Tier doch mal etwas daneben geht. Schließlich kann man es wegwischen. Und selbst ein Teppich ist zu reinigen, zugegeben, wenig erfreulich ist das, aber die ganze Hundeliebe entschädigt dafür.

Auch gibt es Situationen in denen es für den Hund schwerer ist, seine Blase zu beherrschen. Zum Beispiel bei Unbehagen, Angst oder Aufregung geht leichter mal etwas in die Hose. Das kennen doch auch Menschen, man sitzt in der Prüfung und vor lauter Aufregung muss man eigentlich schon wieder zum Klo. So ähnlich kann es dem Hund auch gehen, wenn er in neue, aufregende oder beängstigende Situationen kommt.

Darum ist die Erziehung zur Stubenreinheit eine sensible Geschichte, bei der man behutsam und einfühlsam vorgehen muss.

Wichtig ist, dass das Hündchen wenn es aufwacht, wenn es gerade gefressen oder getrunken hat oder wenn es gespielt hat, direkt nach draußen gesetzt wird. Denn dies sind die Momente, in denen schnell ein kleines Malheur passiert. Durch das Rausbringen des Hundes ist dies Missgeschick  zu verhindern und es braucht keine schlechte Stimmung aufzukommen.

Hunde haben keine bösen Absichten

Ein Hund macht niemals wirklich absichtlich in die Wohnung. Er hat es dann nur einfach nicht begriffen. Ausnahmen sind vielleicht erwachsene Rüden, die ihr Revier markieren. Da hilft dann unter Umständen eine Kastration.

Was auf jeden Fall nicht hilft, ist schimpfen oder sich aufregen. Ein Hund braucht einen konsequenten und ruhigen Umgang. Er sollte keine Missstimmung von Menschen über sich ergehen lassen müssen. Das hat das Tier einfach nicht verdient. Dem geneigten Hundebesitzer wird dies jedoch klar sein. Schließlich liebt man sein Tier, auch wenn manche Verhaltensweisen durchaus an die eigenen Grenzen gehen können.

Konsequentes Training

Die Stubenreinheit ist etwas, was ein Hund mit regelmäßigen und konsequenten Training so wie mit Aufmerksamkeit seitens des Besitzers schnell lernt. Da ist nur etwas Ruhe und Geduld gefragt und eben ein wirklich zeitnahes Handeln, wenn der Hund Anzeichen macht, sein Geschäft zu verrichten.

Wichtig ist darauf zu achten, dass der Hund bei den ersten Zeichen, dass er mal muss, schnell nach draußen gebracht wird. Vielleicht geht er an eine Stelle, an der er schon mal sein Geschäft verrichtet hat oder er schnüffelt am Boden herum, dreht sich um die eigene Achse oder läuft zu Tür.

Aufmerksamkeit ist bei Welpen sehr wichtig

Dem aufmerksamen Hundebesitzer wird schnell klar werden, welches Verhalten der Hund zeigt, wenn er mal muss. Dann fix eingreifen, das kleine Tier vor die Tür bringen und so wird es fix lernen, was es zu tun hat.

Doch bitte niemals aus den Augen verlieren, dass ein kleiner Hund Blase und Darm noch nicht kontrollieren und damit sein Geschäft auch nicht aufschieben kann. Das braucht halt einige Zeit. Wie oben erwähnt ab dem vierten Lebensmonat ist langsam damit zu rechnen, dass dem Hündchen zumindest ein kurzes Einhalten gelingen wird.

Eine Entschädigung für all die Mühe sind die treuen Hundeaugen und die ganze Liebe, die der Hund dem Menschen jeden Tag entgegenbringt.